Steigendes Interesse an Saatmais für den ökologischen Anbau

Öko-Sorten aus dem Hause Stroetmann:

Eastwood Öko (S 210) , eLStream Öko (S 240 / K 230), LG 31.233 Öko (S 230), SY Madras Öko (S 240/ K 240)


Bonn (DMK) – Für das laufende Jahr erwartet das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) einen deutlich höheren Absatz an Saatmais für den ökologischen Anbau. Basierend auf einer Umfrage des DMK bei 13 Züchtungs- und Saatgutunternehmen prognostizieren die Unternehmer einen Absatz von 95.000 Einheiten. Da der Landwirt für einen Hektar Maisanbau etwa zwei Einheiten benötigt, entspricht der erwartete Absatz einer Anbaufläche von etwa 45.000 Hektar, was einem Anteil von 1,7 % an der Gesamtanbaufläche von Mais gleichkommt.

Im Vergleich dazu wurden im vergangenen Jahr 65.400 Einheiten abgesetzt. 2007 lag der Absatz noch bei rund 14.000 Einheiten. Das Interesse und der Absatz an Saatmais für den ökologischen Anbau wachsen seitdem kontinuierlich. Seit 2014 ist in ökologisch wirtschaftenden Betrieben nur noch Saatgut aus ökologischer Erzeugung für den Maisanbau erlaubt. Bis dahin konnten die Landwirte bei Engpässen auch auf konventionell erzeugtes, aber ungebeiztes Saatgut zurückgreifen.

Für 2019 wurden dem DMK insgesamt 79 Sorten gemeldet, von denen Ökosaatgut zur Aussaat verfügbar sein sollte. Das DMK veröffentlicht eine Liste dieser Sorten auf seiner Homepage unter https://www.maiskomitee.de/Produktion/Anbau/.

Quelle: Deutsches Maiskomitee e. V. (DMK)